KÄT im Januar!

Wir starten mit dem KÄT am 14.1.2022 ins neue Jahr.

Diesmal geht es um kleine Eisbären, wie immer von 9:30Uhr bis 14:30Uhr mit einem kleinen Unkostenbeitrag von 3€.

Bitte meldet euch vorher per Mail, Telefon oder im Jugendtreff bei uns an.

Wir freuen uns auf euch.

 

 

 

 

 

An(ge)dacht

An(ge)dacht: Gedanken zum Advent

von Gero Waßweiler

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!
Denn siehe, ich verkündige euch gute Botschaft
von einer großen Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus.
(Lk 2, 10)

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Wie schön wäre es gewesen, wenn nach über zwei Jahren Pandemie etwas Ruhe und Planbarkeit eingekehrt wäre. Stattdessen beunruhigt die Weltlage, der Krieg in der Ukraine mit all den Auswirkungen mit der Sorge um bezahlbares Essen und die Sehnsucht nach innerer Ruhe.

Jedes Jahr aufs Neue begegnen mir in der Adventszeit romantisch-kitschige Engelfiguren. Zu süß, um diese mit machtvollen Gotteswesen zu identifizieren. So kitschig süß, wie diese scheinen, so romantisch verklärt wirkt die Weihnachtsbotschaft vom Frieden Gottes: aus der Zeit gefallen und zu schön, um wahr zu sein.

Und doch sind es die vielen Erzählungen von Engeln, die in der Bibel uns Menschen durch die Zeiten hindurch beistehen und Gottes Botschaft erneuern und zusprechen. Sie begegnen in den biblischen Erzählungen. Sie erscheinen vielfach zum Dienst und Schutz. Als Elia völlig niedergeschlagen und des Lebens müde ist, rührte ihn ein Engel Gottes an und sprach: „Steh auf und iss!“ (1.Kö 19,7). Er ruft Elia dazu auf, sich aus seiner Verzweiflung auferwecken zu lassen, um zu essen und zu trinken. Als Jesus im Garten Gethsemane betet und den Weg ans Kreuz vor Augen hat, erschien ihm ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte (Lk 22,43).

Die Bibel spricht von den Engeln als die Gesandten Gottes. Sie verkünden als Teil des himmlischen Hofstaates in ganz konkreten Situationen den Willen Gottes. Vielleicht ist es menschlich arrogant, wenn wir uns als einzige Schöpfung Gottes wahrnehmen. Die Engel der Bibel sind Gott viel näher und kommen uns aus einer Welt entgegen, die ich mit meinen Mitteln nicht erreichen kann. Sie überwinden die Kluft zwischen der göttlichen Heiligkeit und unserer menschlichen Profanität.

Wenn ich in der Bibel von den Engeln, ihren Taten und ihren Worten lese, verweisen diese immer auf den Auftrag Gottes und seiner Zugewandtheit zu seiner ganzen Schöpfung. Sie sind weder kitschig noch harmlos. Die Botschaft, die sie verkünden, stellt unsere menschliche Herrschaft infrage und fordert uns heraus, uns Gott zuzuwenden. Seine Engel behüten, bewahren und sie richten (Gen 19).

In all dem Trubel des Jahres habe ich Sehnsucht nach einer heilen Zeit, einer Zeit des Heils. Jedes Jahr im Advent laden wir romantisch verschnörkelt in Liedern, Dekoration, mit Kerzenschein und Keksen eine kleine Zeit des Jahres auf, um ein wenig heile Welt zu haben. Und die romantisch-kitschigen Engel gehören dazu. All das verändert die Weltlage jedoch nicht!

Letzten Endes ist es das Geschehen mit dem in der Krippe geborenen Menschen Jesus, der am Kreuz und durch seine Auferstehung zum Christus und Herrscher der Welt ausgerufen wird.

Der Engel des Herrn, der den Hirten in der tiefen Nacht in aller Klarheit und Vollmacht erscheint, erinnert uns an das weltbewegende Ereignis der Geburt Jesu: „Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch gute Botschaft von einer großen Freude“!

Wenn wir Menschen müde werden, die Frohe Botschaft von Gottes Zuwendung zu seiner Schöpfung zu erzählen und zu leben, schickt er seine Engel, um uns daran zu erinnern. Wenn wir Gott nicht mehr zutrauen zu handeln, schickt er seine Boten, die uns daran erinnern, dass wir weder allein, noch dem Schicksal ausgeliefert sind. Die christliche Botschaft mag uns zuweilen selbst zu verklärt vorkommen, sodass unser Glaube eine Art romantische Utopie ist. Hier spricht uns der Engel durch die Zeit hindurch an und fordert uns auf, dass wir uns erneut wieder auf den Weg machen, Christus in der Krippe zu begegnen. So lange wie wir an Weihnachten und Ostern dem Mensch gewordenen und dem Auferstandenen begegnen, ist Gott nicht eine historische Sagengestalt, sondern ein lebendiger Weltherrscher.

Und so verweisen mich die Engel wieder auf den heiligen Gott, der durch die Zeiten hindurch immer wieder neu seine Botschaft in die Unruhe der Welt hineinspricht. Eine Botschaft, die nicht so süß ist, wie die Engelfiguren, sondern eine machtvolle Ansage Gottes, der Herr der Welt zu sein.

An(ge)dacht

An(ge)dacht: Sandburgen bauen

von Alexander Hahn

Bei den diesjährigen kinderferienspielen im Sommer hatten wir im Schulte-Witten-Park eine wunderschöne und frisch aufgeschüttete Sandfläche zur Verfügung. Diese war nicht nur Dreh- und Angelpunkt durch die Bühne und viele dort stattfindende Aktionen, sondern sie erfreute sich auch gerade bei den kleineren Besuchern als riesengroßer Sandkasten mit allerhand Potenzial zum Bauen. Sie bauten teilweise den ganzen Tag an ihren Burgen und Schlössern. Mich hat es daran erinnert, wenn ich als Kind am Strand ähnliches gebaut habe. Alles, was man an Materialien gefunden hat, wurde benutzt, um die coolsten Bauten zu erstellen.

Aber wenn dann ein ordentlicher Windzug kam oder spätestens am nächsten Tag, wenn der Sand wieder trocken wurde, fiel alles in sich zusammen und es sah so aus, als ob niemand etwas gebaut hätte.

Ich finde dieses Bild super als Vergleich für den Bibelvers aus 1.Kor 3,11: Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist. Wir Menschen malen uns oft die schönsten und tollsten Dinge für unser Leben aus, geben uns die größte Mühe, um voranzukommen und tun alles dafür, aber nach kurzer Zeit fallen diese Gebilde oft schon wieder in sich zusammen.

Aber woran liegt das?

Wenn wir nur nach unseren eigenen Ideen und Vorstellungen handeln, dann nutzen wir das falsche Baumaterial für unser Leben. Nur mit Sand werden wir kein dauerhaftes Erfolgserlebnis erzielen. Aber Jesus bietet uns an, dass er unser Baumeister wird und dass er den Grundstein für unser Leben legen kann, damit wird unser Leben nicht beim nächsten Windstoß wieder in sich zusammenfallen, sondern steht fest und hält auch in schwierigen Zeiten zusammen.

Also baue dein Leben nicht auf und mit Sand, sondern setze auf Jesus als Baumeister und Grundstein!

 

KÄT im November!

…jetzt geht’s rund!

Am 12.11.2022 wie immer bei uns im CVJM-Haus für alle Kinder der 1.-4. Klasse.

Von 9:30 Uhr bis 14:30 Uhr (inkl. Frühstück)

Denkt an wetterfeste Schuhe, für alle Fälle!

Wir bitten euch unter 0231/414121 oder in der Offenen Tür anzumelden und freuen uns über einen Unkostenbeitrag von 3,-€

 

 

 

 

 

Die Y-Teens starten!

Sei dabei wenn die Y-Teens starten für alle ab 13 Jahren!

Du bist herzlich eingeladen, wenn wir uns am 15.11.2022 von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr das erste Mal treffen.

Die Y-Teens soll eine Gruppe für DICH sein, in der wir gemeinsam Spaß haben, uns Austauschen und über alltägliches sprechen. Wir starten mit einem gemeinsamen Essen und machen verschiedene Aktionen.

Die Y-Teens ist eine Gruppe, eine Möglichkeit neue Freunde kennenzulernen oder alte mitzubringen. Gemeinsam gestalten, Leben und lachen!

Wir freuen uns auf Dich!